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Weiterbildung im Gesundheitswesen mit Bildungsgutschein

Online-Weiterbildungen für Praxis, Klinik und Pflege: Digital Health, DiGA, klinische Kodierung und Abrechnung. Förderbar per Bildungsgutschein.

Die Weiterbildungen in diesem Bereich richten sich an Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten oder dort einsteigen möchten, aber nicht unbedingt am Patientenbett. Es geht um Organisation, Abrechnung und Digitalisierung in Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Zur Zielgruppe gehören zum Beispiel Medizinische Fachangestellte, Pflegekräfte, Verwaltungskräfte und Quereinsteigende. Erfahrung im Gesundheitswesen hilft bei allen Kursen, ist aber bei keinem Pflicht.

Zwei Schwerpunkte stehen nebeneinander. Bei Abrechnung und Dokumentation lernen Sie als „Klinische Kodierfachkraft DRG und PEPP“ das Kodieren nach ICD und OPS und die Krankenhausabrechnung; das „Praxis- und Abrechnungsmanagement“ behandelt die Abrechnung nach EBM und GOÄ sowie die Organisation einer Praxis. Bei der Digitalisierung reicht die Spanne von der „DiGA-Assistenz“ über die „Digital-Health-Koordination“ mit IT-Sicherheit, Datenschutz und Interoperabilität bis zum „Digital-Health-Management“ mit Telemedizin, Digital-Gesetz und Change-Management. Alle fünf sind Online-Fernlehrgänge mit Betreuung und dauern etwa 7 bis 9 Wochen in Vollzeit oder 14 bis 17 Wochen in Teilzeit.

Die Lehrgänge sind nach AZAV zertifiziert, von der ZFU zugelassen und können mit einem Bildungsgutschein nach § 81 SGB III gefördert werden; für Beschäftigte ist auch das Qualifizierungschancengesetz möglich. Über die Förderung entscheidet Ihre Agentur für Arbeit, seit 2025 auch, wenn Sie vom Jobcenter betreut werden. Am Ende steht ein Zertifikat des Bildungsträgers, kein staatlich anerkannter Berufsabschluss. Wir beraten Sie kostenlos und klären, welcher Kurs zu Ihrer Erfahrung und Ihrem Ziel passt.

Geförderte Kurse in diesem Bereich

5 Kurse

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Worauf Sie bei der Kurswahl achten sollten

  • Schwerpunkt klären: Möchten Sie eher abrechnen und kodieren oder digitale Abläufe einführen? Danach richtet sich die Wahl zwischen Kodierung, Praxismanagement und den Digital-Health-Kursen.
  • Zertifikat richtig einordnen: Die Kurse enden mit einem Zertifikat des Bildungsträgers. Sie ersetzen keine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf.
  • Deutsch auf B1 mitbringen: Fachsprache, gesetzliche Vorgaben und Abrechnungsregeln setzen gute Deutschkenntnisse voraus. Alle fünf Kurse verlangen mindestens B1.
  • Selbstlernen einplanen: Es sind Fernlehrgänge mit Betreuung, keine Live-Klassen. Für die DiGA-Assistenz brauchen Sie zusätzlich eine Webcam.

Häufige Fragen zu diesem Bereich

Kann ich ohne Erfahrung im Gesundheitswesen einsteigen?

Ja, bei allen fünf Kursen ist Erfahrung im Gesundheitswesen hilfreich, aber keine Voraussetzung. Die Klinische Kodierfachkraft nennt Quereinsteigende ausdrücklich als Zielgruppe. Bei der DiGA-Assistenz sind Grundwissen zum Gesundheitswesen und Erfahrung mit digitalen Anwendungen von Vorteil. Wer neu in der Branche ist, sollte sich auf viele Fachbegriffe einstellen und genug Lernzeit einplanen.

Was ist der Unterschied zwischen DRG und EBM?

DRG und PEPP sind Systeme zur Abrechnung von Krankenhausfällen, PEPP gilt für Psychiatrie und Psychosomatik. Darum geht es in der Klinischen Kodierfachkraft. EBM und GOÄ sind Gebührenordnungen für ambulante Leistungen in Arztpraxen, für gesetzlich und privat Versicherte. Sie stehen im Praxis- und Abrechnungsmanagement. Die Wahl hängt also davon ab, ob Sie eher in einer Klinik oder in einer Praxis arbeiten möchten.

Was sind DiGA und was lerne ich in der DiGA-Assistenz?

DiGA sind digitale Gesundheitsanwendungen, zum Beispiel Apps, die Ärztinnen und Ärzte verordnen können. In der DiGA-Assistenz lernen Sie Grundlagen, technische und funktionale Aspekte, die Einbindung in die Versorgung, klinische Evidenz und Nutzenbewertung. Der Kurs richtet sich zum Beispiel an Medizinische Fachangestellte, die solche Anwendungen in der Praxis sicher einsetzen und Patientinnen und Patienten dazu informieren möchten.